Ich lese gerade:Die Totenleserin von Ariana Franklin

Schon wieder eine Büchereulen-Leserunde. Die kommen im Augenblick Schlag auf Schlag und ich lese nichts anderes. Aber gemeinsam liest es sich auch ganz anders als alleine.

Klappentext:

Cambridge 1171: Um entsetzliche Kindermorde aufzuklären, wird aus Salerno ein Totenarzt nach Cambridge gerufen – auch wenn diese Kunst alles andere als gottgefällig ist. Keiner ahnt, dass es sich dabei um eine junge frau handelt, die Beste ihres Fachs. Mit ihrer direktenArt, Aberglauben und Vorurteilen entgegenzutreten, irritiert sie die Mächtigen der Stadt. Auch den Steuereintreiber des Königs verwirrt Adelia, jedoch aus ganz anderen Gründen…

Das Nazareth Gen von Michael Cordy

Etwa bei der Hälfte hab ich das Buch weggelegt.

Mir hat die Story nicht gefallen. Ich fand, sie strotzte vor haarstäubenden Wendungen und Entdeckungen – von der Handlung will ich nicht zu viel verraten für die jenigen, die das Buch noch lesen wollen – aber ich musste ständig den Kopf schütteln, weil ich ganz viel unlogischen Blödsinn lesen konnte. Besonders spannend war das Buch auch nicht, um mich über die Textschwächen hinweg zu trösten. Trotz der vielen guten Rezis – für mich war das absolut nichts.

Ich lese gerade: Das Nazareth Gen von Michael Cordy

Der Klappentext:

Im Wettlauf mit der Zeit kämpft der Genforscher Tom Carter um das Leben seiner kleinen Tochter. Sie leidet an einer unheilbaren Krankheit, die auf einem Gendefekt basiert. Mit Hilfe seines Supercomputers, mit dem er die gesamte menschliche Erbsubstanz analysieren kann, sucht Carter verzweifelt nach einem Menschen mit einer ähnlichen DNS. Doch eine weltweit operierende Bruderschaft will seine Arbeit zunichte machen und ihm, dem vermeintlichen Frevler an der Schöpfung, den Todesengel schicken …

Der Trakt von Arno Strobel

Wie verkraftet man es, wenn der Mann, die beste Freundin, die Umgebung einen nicht mehr kennt und das eigene Kind angeblich nie existierte, man selbst das alles aber sehr genau weiß? Sibylle Aurich muss das herausfinden, als sie im Keller eines Krankenhauses aufwacht.

Es finden sich Helfer, die im ersten Moment der Himmel geschickt zu haben scheint, an denen Sibylle doch aber im Laufe der Handlung zweifelt. Sie beginnt sich selbst nicht mehr zu trauen und auch der Leser kann fleißig mit raten, wer es gut mit ihr meint und wer sie wohl anlügt, wer Mitleid mit ihr hat oder doch nur seine eigenen Interessen vertritt. Und vor allen Dingen: warum das alles geschieht. Das wird erst ganz zum Ende des Psychothrillers in einer schlüssigen Erklärung aufgelöst.

In kurzen Kapiteln wird man durch die Ereignisse gejagt und kommt auch auch als Leser kaum zum durchatmen. Es gibt keine Pausen oder Entspannungsmomente in der Handlung und so hat man das Gefühl, das Buch am liebsten an einem Stück lesen zu wollen, weil man es einfach nicht aus der Hand legen kann.

Nun werde ich die beiden anderen Bücher von Arno Strobel wohl auch lesen und hoffe, dass sie ähnlich spannend wie „Der Trakt“ sind. Absolut empfehlenswert!