Benefizlesung und Spendenaktion deutscher Schriftstellerinnen für Ostafrika

Am 7. September findet um 19 Uhr 30 in der Stadthalle Kelkheim im Taunus eine Benefiz-Kriminacht mit Nele Neuhaus, Elisabeth Herrmann und Inge Löhnig zugunsten der Hilfsorganisation “Ärzte ohne Grenzen” statt, damit die Hungernden in Ostafrika unterstützt werden können.

Für a lle, denen wie mir der Weg dahin zu weit ist – sehr schade, denn zwei der drei Autorinnen gehören zu meinen Lieblingen, von Nele Neuhaus hab ich leider noch nichts gelesen – wurde eine Spendenmöglichkeit eingerichtet. Einfach auf den folgenden Link drücken und los-spenden:

http://pagewidget.fundraisingbox.com/mini/spenden-in-koordination-mit-benefizkriminacht.html

 

Eine gute Sache, finde ich, die man unbedingt unterstützen sollte.

10 Jahre Lammie Todd

Die weltbeste von meinen ehemaligen Bands feierte am 1. Mai ihr 10jähriges Bestehen. Es gab ein tolles Konzert mit sensationeller (um nicht zu sagen geiler) Stimmung in der Pegnitzbühne in Nürnberg.

Mehr über Lammie Todd – unter anderem auch Hörproben und Auftrittstermine – gibts unter

www.lammie-todd.de

Mit dabei war auch Liam Curt, die etwas andere, aber genauso geniale Musik machen.

Cindy aus Marzahn am 25.März 2010 in Erfurt

Als ich Ende letzter Woche beruflich in Erfurt zu tun hatte, konnte ich mich meinen lieben (!) Kolleginnen anschließen, die lange vorher schon Eintrittskarten organisiert hatten, und mir Cindy aus Marzahn live in der Messehalle ansehen. Es gab freie Sitzplatzwahl und so hielten wir uns für schlau und vorausschauend, als wir schon eine dreiviertel Stunde vor Beginn in die Halle gingen. Leider waren fast alle anderen noch schlauer und vorausschauender gewesen und wir hatten zu tun, 4 nebeneinander liegende Sitzplätze zu finden. Am Ende saßen wir hinten, aber oben und hatten gute Sicht auf die Bühne und Cindy.

„Frau Cindy“ hat mich mit ihrer Spontanität überrascht, weil sie eben kein lange vorher geprobtes Programm mit auswendig gelernten Gags abgespult hat. Sie hat sich zwar an einem roten Faden entlang gehangelt und auch Elemente dabei gehabt, die sie sicher in jeder Show bringt. Aber ich schätze, etwa die Hälfte der Veranstaltung hat sie wirklich spontan aus dem bestritten, was aus dem Publikum kam und was ihr in diesem Augenblick dazu einfiel. Das ist sehr mutig und kann auch gehörig schief gehen. Ist es aber nicht, sondern es hat die ganze Vorstellung wunderbar belebt.

Das Motto der Tour war „Nicht jeder Prinz kommt uff`m Pferd“ und so wurden auch besonders die Männer insgesamt, die bedauernswerten Mitglieder ihrer Crew und die männlichen Zuschauer in der ersten Reihe gehörig aufs Korn genommen. Sie selbst und „ihre Freundin Britney“ waren auch Grund für so manchen Lacher. Ohne lange um den heissen Brei herum zu reden kam sie direkt, deutlich und oftmals im lauten Befehlston auf den Punkt und schreckte auch vor dem einen oder anderen Ausflug in die Fäkalsprache nicht zurück, wie man das von der Kunstfigur Cindy aus Marzahn mit Rosa Plüsch-Jogginganzug und überdimensionierter rosa Blume im Haar auch erwarten durfte.

In der Pause konnte man ihr SMSe schicken, die sie dann im 2. Teil der Show verlas. Im Laufe des Abends bekam sie Hunger auf Pizza und forderte die Telefonnummer eines Pizzadienstes aus dem Publikum. Das führte zu einem Telefonat voller Lacher und Missverständnisse, aber dann wurde doch ein Mann aus der ersten Reihe, der schon den ganzen Abend zu den „Lieblings-Opfern“ gehörte, los geschickt, um die Pizzen zu holen, die dann im Publikum verteilt wurden.

Garniert wurde das Ganze von dem einen der anderen Lied, bei dem Cindy zeigte, dass sie auch eine gute Stimme hat. Die gelungene Show dauerte insgesamt von 20 Uhr bis 23 Uhr (mit ca. 20 Minuten Pause) und ich habe mich – genau wie alle anderen im Saal – köstlich amüsiert.